Tipps für einen gesunden Betrieb

Beratungsangebote

Wo wollen Sie mit Ihrem Betrieb in Sachen Gesundheit hin? Welche personellen Ressourcen können Sie bereitstellen? Auf welche finanziellen Mittel können Sie zurückgreifen? Wissen Sie, wo Sie Unterstützung erhalten? Auf den Seiten der BGF Koordinierungsstellen finden Sie kostenlos allgemeine Informationen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei den gesetzlichen Krankenkassen, die Ihnen bei diesen Fragen weiterhelfen können.

Herausforderungen bei der Umsetzung eines BGM

Typische Herausforderungen mit denen sich KKU und KMU beim Aufbau und der Professionalisierung eines BGM/BGF in der Praxis konfrontiert sehen, sind:

  • fehlende personelle, finanzielle und zeitliche Ressourcen
  • überzogene Erwartungen hinsichtlich möglicher Erfolge
  • mangelnde Beteiligung und Kooperation
  • Unsicherheit und Angst vor Misserfolg
  • Sorge um die Arbeitsplatzsicherheit
  • Furcht vor Störungen des Arbeitsablaufes
  • fehlende Unterstützung durch Entscheidungsträger/innen

Wir haben für Sie Erfolgsfaktoren zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können, diesen Herausforderungen zu begegnen.

Erfolgsfaktoren für ein BGM

Passgenaue Lösungen

Es gibt nicht den Königsweg für das BGM/die BGF, denn jeder Betrieb steht vor ganz eigenen Herausforderungen. Betriebe sollten deshalb immer versuchen, individuelle Lösungen für sich zu finden. Es muss auch nicht gleich alles verändert werden – oft ist es förderlich, mit kleinen, erfolgversprechenden Maßnahmen zu beginnen oder sie zunächst probeweise in einem Bereich zu testen. Erste spannende Tipps dazu erhalten Sie auch in unserem Podcast!

Planung

Verhaltensweisen und betriebliche Verhältnisse zu verändern, bedarf einer guten Vorbereitung. Es gilt, die Ausgangssituation zu betrachten, Ziele zu definieren und geeignete Maßnahmen zu finden, aber auch zu schauen, ob man erfolgreich damit war. Mit Ausdauer, Kreativität und professioneller Unterstützung schaffen Sie es, Ihre Vorhaben auf lange Sicht umzusetzen.

Beteiligung

Die Einbindung aller Beschäftigten in den Veränderungsprozess ist das A und O. Als Expertin oder Experte Ihres Arbeitsplatzes wissen Sie am besten, welche Probleme bestehen und wie Lösungen aussehen können. Gemeinsame Planung und Umsetzung fördern zudem die Identifikation mit dem Vorhaben. Falls vorhanden, setzen Sie auch auf die rechtzeitige Einbeziehung von Betriebs- oder Personalrat sowie der Sozialversicherungsträger, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können.

Kommunikation

Reden Sie über das, was passiert! Informieren Sie die Beschäftigten regelmäßig über den BGM-Prozess, zum Beispiel auf Infoveranstaltungen, in Teambesprechungen, Mitarbeitergesprächen oder ganz einfach am Schwarzen Brett.

Nachhaltigkeit

Damit Ihr BGM dauerhaft wirkt, sollten Sie es nicht bei zeitlich befristeten Einzelmaßnahmen belassen. Verankern Sie es vielmehr fest in Ihrer Arbeitsorganisation und in den Routineabläufen. Für die Umsetzung hilfreiche Materialien stehen Ihnen hier kostenlos zum Download zur Verfügung.

In 6 Schritten zum gesunden Betrieb

Die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements lässt sich in 6 Schritten beschreiben: