Schritt für Schritt zu Ihrem Gesundheitsplan

Dafür brauchen Sie keine riesigen Ressourcen - auch für Ihren Betrieb gibt es eine passende Lösung.

Erfolgsfaktoren und Stolpersteine

Wenn Maßnahmen zur Gesundheitsförderung im Unternehmen erfolgreich sein sollen, müssen vielfach Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe verändert werden. Beschäftigte müssen sich unter Umständen von liebgewonnenen Gewohnheiten trennen. Das kann Ängste und Widerstand zur Folge haben. Typische Hindernisse sind überzogene Erwartungen, Angst vor Misserfolg, Furcht vor Störungen des Arbeitsablaufes oder fehlende Unterstützung durch Entscheidungsträger. Sie sollten deshalb die Stolpersteine und Erfolgsfaktoren beachten.

Erfolgsfaktor Planung

Verhaltensweisen und betriebliche Verhältnisse lassen sich nur selten reibungslos umgestalten. Eine intensive, langfristige Planung kann jedoch vielen Problemen vorbeugen. Vor allem realistische und konkrete Ziele schützen vor Enttäuschungen. Mit Ausdauer, Kreativität und ggf. erfahrenen, neutralen Beraterinnen und Beratern von außen schützen Sie sich davor, dass Ihnen auf halber Strecke „die Puste ausgeht“.

Erfolgsfaktor Individualität

Es gibt nicht „das“ BGM. Unternehmen fahren deshalb am besten damit, wenn sie individuelle Lösungen für ihre betrieblichen Probleme finden. Dabei müssen Sie das Rad nicht neu erfinden – ein Blick auf erprobte Lösungen anderer Unternehmen lohnt. Oft hilft zudem der „Weg der kleinen Schritte“, um den Überblick zu behalten und Bedenkenträger zu überzeugen: Beginnen Sie mit kleinen, erfolgversprechenden Maßnahmen, die sich kurzfristig umsetzen lassen oder testen Sie Maßnahmen zunächst in einem Probebereich.

Erfolgsfaktor Beteiligung

Die Einbindung aller Beschäftigten am Veränderungsprozess ist das A und O. Sorgen Sie von Anfang an dafür, dass die Mitarbeitenden im Bild sind und an Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Setzen Sie insbesondere auf die aktive Mitwirkung von Betriebs- oder Personalrat – dazu ist er da.

Erfolgsfaktor Kommunikation

Tun Sie Gutes und reden Sie darüber! Informieren Sie die Beschäftigten regelmäßig über den BGM-Prozess, zum Beispiel auf Infoveranstaltungen und an Aktionstagen, am Schwarzen Brett oder im Intranet. Vor allem aber: Kommunizieren Sie erfolgreich umgesetzte Maßnahmen. Warum nicht über Beschäftigte aus Ihrem Haus, die als „BGM-Botschafter“ auftreten?

Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit

Damit Ihr BGM dauerhaft wirkt, sollten Sie es nicht bei zeitlich befristeten Einzelmaßnahmen belassen. Verankern Sie es vielmehr fest in Ihrer Unternehmensstruktur. Das erleichtert es Ihnen, erfolgreiche Maßnahmen auf andere Betriebsbereiche zu übertragen und sie dauerhaft zu implementieren. Darüber hinaus merken es auch die Beschäftigten: BGM-Unternehmen sind attraktiv für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber.